Jahresbericht 2020 der Präsidentin

Freiwilligenarbeit – der Sinn und Zweck von unserem Verein.

Ja, der Kitt unserer Gesellschaft!

Die Leistungen, die die Freiwilligen Jahr aus, Jahr ein, erbringen, könnten Gemeinde, Kantone oder der Bund nie übernehmen. Dazu fehlen schlichtweg die finanziellen Mittel und die persönlichen Ressourcen. Die Corona-Pandemie hat dies alles entschleunigt und lahmgelegt. Viele Entscheidungen mussten getroffen werden und waren für alle nicht wirklich einfach. Die Ungewissheit, wie lange uns diese Situation so betrifft, war gross.                                                                                                                                                                                                                    Meinungen waren und sind heute noch sehr unterschiedlich und dennoch mussten Entscheide getroffen werden und konnten sicher nicht alle Mitglieder zufrieden stellen. Wir vom Vorstand haben immer versucht zum Wohl unseres Dorfes zu entscheiden und den Respekt zur Pandemie zu gewährleisten. Das Soziale konnte nicht wie gewünscht gelebt werden.

 

Hat uns die Situation den Kitt der Gesellschaft genommen?

Ich denke nein – man muss umdenken und ich sehe auch ganz klar Positives.

Die gewohnten und festgefahrenen Abläufe mussten überdenkt und neue innovative Lösungen gefunden werden. Die meisten unserer Aktivitäten im Verein haben wir abgesagt, was aber nicht bedeutet, dass wir nicht aktiv waren. Ich bin überzeugt, dass sich jede Person gedanklich weiterentwickelt hat – ganz allgemein. Ja, die wichtigen Werte wurden einem wieder bewusst und auch bewusster gelebt und ich hoffe, wir können davon lernen und es auch in Zukunft, wenn sich alles wieder beruhigt hat, beibehalten und dass wir nicht wieder in alte Muster zurückfallen und im Hamsterrad unsere Runden drehen, sondern das Gute aus dieser Zeit mit uns nehmen.Unsere Leistungsorientierte Gesellschaft braucht vielleicht solche Zeichen – damit man wieder auf den Boden kommt. Denn Leistung und Geld macht langfristig nicht glücklich und zufrieden.

Ich als Präsidentin, habe mir sehr viele Gedanken gemacht und hatte auch viele interessante Gespräche mit einzelnen Frauenvereinsfrauen. Diese Gespräche haben mich sehr gefreut aber teilweise auch nachdenklich gemacht. Meine Visionen – welchen Weg nehmen wir – wurde mir wieder bewusster und motivieren mich, aus dieser schwierigen Zeit, die Chance zu packen und neue Möglichkeiten zu realisieren. Die Zeit hat mir die Möglichkeit gegeben, intensiv mich mit unserem Vereinsleben auseinander zu setzen. Demissionen waren mit-ein Grund, dass eine Veränderung im Vereinsleben sinnvoll ist. Damit der Frauenverein in seinem Tun und Sein bestehen kann, brauchen wir zweifellos neuen Wind – sprich, neue, motivierte Frauen, welche aktiv bei uns mitwirken. Es spielt keine Rolle ob an einem Anlass oder an mehreren Aktivitäten – Hauptsache es macht Freude und Spass und wichtig ohne Zwang und Druck.                                                                                                                                                  Vor 5 Jahren haben wir bereits eine Umstrukturierung vom Verein in Angriff genommen mit den OK-Teams, welche eigenständig für einen Anlass zuständig sind.                                                                                                                                                                                                                Dies war sicher ein absolut, zukunftsorientiert Entscheid und Dieser möchte ich noch optimieren. Frauen, welche neben dem Familiencoaching oder der Arbeitswelt bei uns auch an einzelnen Tätigkeiten teilnehmen können und somit aktiv mitwirken. Denn jedes Mitwirken ist ein Puzzleteil und trägt dazu bei, unsere Arbeit – der Sinn und Zweck von unserem Tun zu vervollständigen.

Viele Puzzleteile ergeben ein Ganzes und eine vollkommen Arbeit

Und kitten unsere Gesellschaft und unser Dorfleben.

Dies ist mein Ziel fürs 2021 und ich freue mich, mit Euch, unsere Arbeit pflichtbewusst und zeitgemäss in Angriff zu nehmen. Ebenfalls freue ich mich auf ein paar neue Puzzleteile in unserem Verein.

Ein ganz herzliches Dankeschön an Euch alle für das Verständnis in dieser besonderen Lage und ich freue mich auf eine Herausforderung in einer speziellen Zeit.

Eure Präsidentin

Claudia Sollberger

 

Wer aus seiner gewohnten Bahn geworfen wird, meint manchmal, dass alles verloren ist. Doch in Wirklichkeit fängt nur etwas Neues an. (Gisela Rieger)

 

 

Krisen sind Angebote des Lebens, sich zu wandeln.

Man braucht noch gar nicht zu wissen, was neu werden soll.

Man muss nur bereit und zuversichtlich sein. (Luise Rinser)